Es geht uns alle an!

Geschrieben von pitsch1 am Monday, 4 June , 2007 um 12:33

Nicht nur die offensichtlich direkt Betroffenen in Ottenbach, Bickwil und Hölibach sind vom “Nullvariante” betroffen. Der Mehrverkehr wird sich auch auf andere Strassen in Obfelden und Ottenbach, und auch andere umliegende Gemeinden verteilen. Sicherlich wird die gesamte Dorfstrasse Obfelden, die Strassen in Ottenbach und auch die Umgebung bei Rickenbach (Ottenbach) massiven Mehrverkehr aufnehmen müssen.

Wichtig ist daher am 14. Juni präsent zu sein und klare Statements zu fordern.
Liebe Obfelder, Ottenbächler, Affolterner und gesamte Säuliamt - Es geht uns alle an und wir sind hier alle gefordert!

Kategorie: Allgemein

7 Kommentare

Kommentar by Stephanie Mühlheim

Geschrieben Wednesday den 6 June 2007 um 12:33

Hört doch auf immer von einer Nulllösung zu sprechen! Das stimmt einfach nicht! Die Lösungen kennen wir seit 30 Jahren, nur wollten gewisse Leute an der Muristrasse das nicht akzeptieren und versuchten mittels Vetterliwirtschaft einen anderen Weg einzuschlagen. Die Rechnung dafür haben sie nun erhalten! Bedankt euch lieber bei diesen Leuten an der Muristrasse!

Folgend ein Zitat aus dem Affoltern Anzeiger vom 05.06.07 das es auf den Punkt bringt!

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Nulllösung?

Der Regierungsrat hat am 9. Mai 2007 die Volkswirtschaftsdirektion beauftragt, für die Autobahnzufahrt aus dem Reusstal ein Projekt zur möglichst siedlungsverträglichen Abwicklung des Verkehrs weitgehend auf den bestehenden Strassen sowie für flankierende Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung auszuarbeiten. Der Bund hat für diese Zufahrt 25 Millionen Franken zugesichert.

Der Kanton und die beiden Gemeinden Obfelden und Ottenbach haben auch beizutragen. Es liegen also beträchtliche Mittel für die Erarbeitung einer guten Lösung bereit, welche die berechtigten Wünsche der Bevölkerung in den Dörfern Ottenbach und Obfelden und im Weiler Bickwil nach bestmöglichem Schutz vor den schädlichen Auswirkungen des Verkehrs gebührend berücksichtigt. Obfelden kann und muss von Lunnern bis Toussen gemäss dem drei Jahrzehnte alten Vorhaben umfahren werden: über Rickenbach, dann über das eigens zu diesem Zweck vom Kanton erworbene Land zum untern Anfang der Muristrasse. Die Dorfstrasse kommt wie seit eh und je als Zufahrtsstrasse nicht in Frage. In Bickwil ist die Muristrasse nach dem Projekt von 1982 abzusenken und im Kern so weit als möglich zu überdecken, wie das nun auch Robert Marty fordert. Im übrigen und insbesondere für die Anwohner im Hölibachquartier sind wirksame Lärmschutzmassnahmen vorzusehen. Kann man da von einer Nulllösung reden?

In Ottenbach bleibt wohl nur die Möglichkeit, den Verkehr von der Reussbrücke her so zu beruhigen, dass die Autofahrer aus dem Aargauer Freiamt teils den Weg über die Obfelder Reussbrücke und die Dorfumfahrung, teils andere Autobahnauffahrten wie Lenzburg, Birmensdorf, Cham oder Gisikon-Root wählen. Wir sind vollkommen überzeugt, dass eine umweltverträgliche und anwohnerfreundliche Lösung möglich ist und setzen uns voll und ganz dafür ein.

Edwin Schneider, Peter Zundel, Rolf Grob, Christina Grob, Obfelden
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Kommentar by Heini Unterlunnern

Geschrieben Thursday den 7 June 2007 um 0:18

Liebe Frau Mühlheim
Im Moment haben wir noch eine Nulllösung. Der Kanton will jetzt den Verkehr auf dem bestehenden Strassennetz bewältigen. Wie konkret die Pläne sind, weiss ich nicht. Ich befürchte, es könnte auch bei der Variante Muristrasse Einsprachen geben. Die Muristrasse führt durch ein besiedeltes Gebiet. In Bickwil müssen wohl Häuser zu Gunsten der Strasse abgebrochen werden. Davon habe ich noch in keinem Blog etwas gelesen. Man wird am 14. Juni hoffentlich mehr erfahren.
Apropos Nulllösung: Ottenbach hat tatsächlich eine Nulllösung. Das Problem ist nicht nur ein Bickwilerproblem, es ist überregional zu lösen. Die umliegenden Gemeinden, auch jenseits der Reuss, müssen in die Planung miteinbezogen werden. Dann merkt man vielleicht, dass die geplante, jedoch vom Regierungsrat vorerst abgelehnte Umfahrung doch die bessere Lösung ist.

Heini

Kommentar by Stephanie Mühlheim

Geschrieben Friday den 8 June 2007 um 22:12

Lieber Herr Unterlunnern

Es ist doch nicht so schwer zu verstehen! Seit 30 Jahren steht fest, dass der Autobahnzubringer über die Muristrasse erfolgen wird. Bis heute hat sich daran nichts geändert. In allen Plänen ist die Muristrasse nachwievor als Zubringer vorgesehen. Wer an der Muristrasse wohnt und das nicht weiss, ist selber schuld! Franz Leutert hat als direkt betroffener vor 10 Jahren, hinter dem Rücken der Bevölkerung, versucht sein Eigentum zu schützen und hat deshalb diese Umfahrungsstrase auf den Tisch gebracht. Nun hat Obfelden die Quittung für diese Vetterliwirtschaft erhalten. Ich habe den Variantenvergleich der vorgelegt wurde gesehen. Da wurde die billigst mögliche Variante der Umfahrungsstrasse verglichen mit 2 Luxusvarianten des Ausbaus der Muristrasse. Man kann aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen! Wenn man den Ausbau der Muristrase mit dem Neubau einer Umfahrunggstrasse vergleichen will, müssen auch die Kosten für einen siedlungs- und umweltverträglichen Ausbau der Umfahrungsstrasse mit eingerechnet werden. Beim besagten Variantevergleich waren aber für die Umfahrungsstrasse diese Kosten nicht ausgewiesen worden. Hat man der Bevölkerung von Obfelden bewusst oder unbewusst diese Mogelpackung vorgelegt? Aufgrund der guten persönlichen Beziehungen von Herrn Leutert zum Gemeinderat von Obfelden ist aber anzunehmen, dass die Fehler im Variantenvergleich ganz bewusst geschehen sind. Eben Vetterliwirtschaft halt! Hätte man die Umfahrungsstrasse so wie sie Herr Leutert vorbereitet hat gebaut, hätten nachträglich soviele umwelt- und siedlungsverträgliche Anpassungen gemacht werden müssen, dass schlussendlich die Kosten gleich hoch ausgefallen wären, wie eine Absenkung und Überdachung der Muristrasse. Das wäre Herr Leutert natürlich egal gewesen, da er ja den Autobahnzubringer nicht mehr vor seiner Haustüre gehabt und somit sein Ziel erreicht hätte! Es gibt in dieser ganzen Geschichte eben sehr viele Leute, die ihre persönlichen Interesse unter dem Deckmantel des Gemeindewohles vertreten.

Kommentar by Hans Häberling

Geschrieben Tuesday den 19 June 2007 um 23:12

Liebe Schreibende
Es fällt mir auf, dass es Leute gibt, die sich hinter ihrem Komentar verstecken.
Wer nicht den Mut hat, mit seinem ganzen Namen zu seiner geschriebenen Meinung zu stehen, soll sich an dieser Stelle besser nicht äussern.
Hans Häberling

Kommentar by Stephanie Mühlheim

Geschrieben Wednesday den 20 June 2007 um 12:13

Herr Häberling, haben Sie wirklich das Gefühl, dass es eine Stephanie Mühlheim gibt, die hier etwas schreibt? Es gibt eine goldene Regel im Internet: Gib nie deine wahre Identität bekannt und versteck dich hinter einem Synonym. Aber die geschriebene Meinung, die stimmt!

Kommentar by Rebecca Ward

Geschrieben Friday den 14 January 2011 um 1:22

Kommentar by Larry Carcamo

Geschrieben Friday den 7 October 2011 um 16:43

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dorfumfahrung.ch

Der Regierungsrat Zürich hat am 14.5.2007 beschlossen die verschiedenen geprüften Varianten für die Umfahrung der Dörfer Obfelden und Ottenbach nicht zu realisieren. Der Verkehr soll mit wenigen Anpassungen ab der Autobahneröffnung durch die Dörfer geleitet werden.